Art Gallery Bednářová

Art Gallery Bednářová
 


Život přináší stále nové podněty. Neustále hledáme, toužíme po kráse a harmonii. Pokud moje obrazy potěší třeba jen jednoho člověka, pak moje práce není zbytečná.....

Hana Bednářová / srpen 2010


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Über den Autor

Mag. Hana Bednařová (geb. Rolincova)

Geboren am 24.3.1959 in Olomouc


Ausbildung: Gymnasium F. Palacky in Valašské Meziříčí
Studium der Geschichte an der Philosophischen Fakultät der Palacky Universität in Olomouc

Die Künstlerin lebt und arbeitet in Valašské Meziříčí.

Die theoretischen Grundlagen für ihre künstlerische Arbeit erwarb Hana Bednářová durch das Studium der Kunstgeschichte bei doc. PHDr. Ivo Hlobil und weiters durch Selbststudium. Neben dem Geschichtestudium studierte sie Fremdsprachen. Sie unterrichtete Englisch und spezialisierte sich später auf Übersetzungs- und Dolmetschertätigkeit. In den letzten zehn Jahren wandte sie sich fast ausschließlich der künstlerischen Arbeit zu. Inspirativ sind für Hana die Studienreisen und Sommeraufenthalte, während dieser sie Galerien besichtigt und malt (Italien – Toskana, Frankreich – Paris und Provence, Niederlande usw.). Sie ist fasziniert von den Impressionisten und der Kunstperiode des Art Deco. Befruchtend für ihr kreatives Schaffen sind die wiederholten Aufenthalte in Mittel- und Süddalmatien, wo das Meer und die Flora eine unendliche Inspiration darstellen (Zyklus BÄUME, Zyklus LANDSCHAFTEN MEINER TRÄUME).


Ihre Bilder zeichnen sich durch dynamische und lebendige Farben aus. Die Künstlerin liebt das Experiment; sie arbeitet mit Gestalten und Strukturen. Bei den meisten ihrer Bilder verwendet sie Mischtechnik (Acryl, Öl, Pastel) und Tempera (Aquarelle). Es entstanden auch manch interessante Collagen (“Ehre für Edith Piaf” – 2003, “Mata Hari” – 2000). Einzigartig in ihrer künstlerischen Arbeit ist das Bild auf gravierten keramischen Kacheln, welches aufgrund eines eigenen Entwurfes in der keramischen Werkstatt des Ehepaares Bok entstand (“Der magische Baum” – 2007). Die wichtigste der kreativen Tätigkeit von Hana Bedenářová bleibt allerdings das Malen, das am besten ihrem Naturell entspricht.

Die Autorin stellt seit dem Jahr 2004 aus; davon finden sich fast zwanzig Einzelausstellungen und einige gemeinsam mit anderen Künstlern. Ihre Bilder finden sich nicht nur in Privatsammlungen in der Tschechischen Republik sondern auch bei ausländischen Sammlern (Österreich, Deutschland, Niederlanden, USA u. ä.)
..” für Hana Bednařová wurde die kreative Tätigkeit schon längst zum Bestandteil Ihres Lebens”- notiert die Kunsthistorikerin PHDr. Alena Podzemná - … “ die Künstlerin richtet gezielt ihren kreativen Prozess auf die Kohäsion und Kompaktheit aller benutzten Elemente und auf die Verbindung von zwei kreativen Vorgängen. Einerseits streicht sie die Zeichenlinie als autonomes dekoratives Element hervor, andererseits öffnen und machen sie gleichzeitig diese bewegende Ornamentik durch malerisches Begreifen von Geste und Raum weich. Es entstehen somit Bilder, die diese beiden Kontraste ausdrücken. Die Persönlichkeit der Künstlerin und auch ihre geistige Orientierung formen auf bestimmende Weise den ikonografischen Aspekt ihrer Arbeiten. Die in der realen Welt gesuchten Inspirationen werden mit ihren persönlichen Erlebnissen komplettiert.


Im Blickwinkel ihres menschlichen und auch bildenden Interesses erscheint immer mehr die Figur – weiblicher Torso mit ausgeprägten Zügen der Mutterschaft. Für die Künstlerin ist die Sicherheit bei der Bildung von übersichtlichen farblichen Strukturen charakteristisch. Ihre Bilder zeichnen sich durch reine, klare und strahlende Farben aus. Es bleibt die warme und erdige Färbung in der die kräftigen Töne Blau, Grün mit Akkorden von Weiß, Gold und Violett nicht fehlen, die beim Entstehen von Fantasieblüten und Bäumen zur Geltung kommen.


Die Bilder von Hana Bednářová hören nicht auf der Spiegel ihrer Träume zu sein, vor allem aber spiegeln sie ihre eigene intensive Beziehung zur Welt, der Natur und den Menschen wider.” (A. Podzemna: Die Eröffnungsrede zur Ausstellung: Hana Bednářová – Die Landschaften meiner Träume, Galerie KZ Valašské Meziříčí , April 2009).